HEAVENLETTER # 4469 – 18.2.13 – The Honky-tonk Song DER SPELUNKEN-SONG

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Gott redete:

 

Wie herzig es ist, zu Mir aufzuwachen. Wie immer und wann immer dies kommt – sobald du zu Mir aufwachst, bist du entzückt, denn du hast dich mit dem Paradies wiedervereint. Dies ist das Licht, was das Aufwachen zu Mir her scheint. ‘Helles Licht im Paradies’ könnte der Titel eines Buches heißen, das Ich schreibe.

 

Nun muss Ich ein wenig einschränken. Zu Mir in das Helle Licht des Paradieses hinein aufwachen bedeutet nicht, dass alles still steht. Du bist auf der Erde, wo sich alles nach wie vor bewegt, wo es sich zu bewegen scheint, wo es vorgibt, sich, in einem außermittigen Sich-Regen, zu bewegen. Da du das Licht gesehen hast, bedeutet nicht, dass in der Welt alles gefestigt ist. Das Leben in der Welt spielt nach wie vor seine Streiche. Der Teppich kann unter dir weggezogen werden. Die Erde kann beben. Gebälk kann wackeln.

 

Was, könntest du fragen, ist demnach fest. Nun, Geliebte, ihr seid dauerhaft. Ihr seid nicht von den Ungereimtheiten des Lebens erschüttert. Zum wenigsten seid ihr nicht derart erschüttert. Ihr seid nicht so stark erschüttert. Vielleicht seid ihr es gar nicht, oder, es kann sein, dass Erschüttertsein euer Leben nicht umstülpt. Selbst wenn euer Leben auf dem Kopf steht, steht ihr mit der rechten Seite nach oben. Auf jeden Fall ist nicht ein jedes Durchschütteln derart folgenschwer, wie es gängigerweise zu sein schien.

 

Die Schlüsselwörter hier sind zu sein scheinen. Was zu sein schien, war niemals! Es schien bloß zu sein. Ihr dachtet euch das. Das Leben in der Welt und euer Durchgang aus ihm heraus, genannt Tod, sind Erscheinungsformen. Sie sind Trugbilder. Wunder was, es sieht danach aus, als wärt ihr auf der Erde. Es hat den Anschein, eure Füße seien auf der Erde. Oh, ja, es scheint so. Hingegen ist das Leben in der Welt ein Film, den ihr euch anschaut, und ihr geratet wirklich, wirklich in jenen hinein.

 

Eine Zeitlang vergesst ihr euer Selbst, derart verfangen in den Film seid ihr.

 

Während eure Augen zum Lichte Gottes erwachen, gewöhnt ihr euch Stück für Stück an den Rhythmus des Spelunken-Lieds, was in dem Film erklingt, und ihr hebt an zu sehen, dass ihr und der Rhythmus nicht ein und dasselbe sind.

 

Gleichwohl, ihr habt eine Ahnung davon, wo ihr seid, und ihr wisst, mit Wem ihr seid. Ihr seid mit Mir Eins, und nicht eins mit dem Film auf der Leinwand. Der Film ist ein kleiner Abstecher, eine Art Erfrischung, sollen Wir es so sagen, so eine Art spiralförmige Tätigkeit, so etwas wie Achterbahn fahren.

 

Welchen Film du auch siehst, mit was für einer Vergnügungsgondel du im Vergnügungspark auch unterwegs bist, du hältst dein Gleichgewicht.

 

Du weißt, wer du wirklich bist. Du weißt, was real ist und was nicht. Du kennst die Essenz von Dir Selber und Meiner Selbst. Du weißt, dass Wir Uns an der Hand halten, und dass Unsere Herzen nicht zwei sondern Eines sind. Noch mehr als das, du weißt, dass all die Charaktere in dem Film, in dem du dich gegenwärtig befindest, sich ebenfalls an der Hand halten. Du weißt, dass Wir, die so genannten Wir, ebenso mit jedermann die Hand halten. Das ganze Leben ist sozusagen so paradox wie mit einer einzelnen Hand klatschen.

 

Nunmehr, zu Mir aufgewacht, bist du du, so wie du es immerzu warst, bis auf die Bewandtnis, dass deine Augen nun geöffnet sind, und dass du einen besseren Blick auf den Film hast. Du hast einen höheren Sitz und demzufolge einen weiteren Blick, einen objektiveren Blick, indes ist dein ganzes Herz nach wie vor in ihm, bloß stehst du auf stämmigeren Beinen.

 

Wir können sagen, dass nichts anders ist, obschon alles anders ist, da deine Augenbinde entfernt wurde.

 

Im Grunde genommen hast du niemals wirklich eine Augenbinde getragen. Im Grunde genommen waren deine Augen niemals geschlossen, deine Augen freilich waren nicht-sehend. Ihr seht, Geliebte, mit eurem geistigen Verstand [‘your minds‘; im Engl.]. Ihr seht das, was ihr ausdeutet, ihr wärt es am Sehen.

 

Es ist dem ähnlich, wie wenn ihr im Leben nach euren Autoschlüsseln sucht. Ihr könnt sie einfach nicht finden. Ihr habt überall geschaut und saht sie nicht. Dann seht ihr zufällig hoch, und da sind sie. Eure Schlüssel lagen oben auf dem Kühlschrank oder an dem Haken, wo ihr sie immer hinhängt. Tatsächlich waren sie die ganze Zeit in eurer Hand, und mithin habt ihr das Paradies jetzt freiweg vor euch.

Übersetzt von: Theophil

 

Original-Seite : http://www.heavenletters.org/the-honky-tonk-song.html

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