HEAVENLETTER # 4620 – 19.7.13 – Happiness without Boundaries of Perception GLÜCKLICHSEIN OHNE WAHRNEHMUNGSBESCHRÄNKUNGEN

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Gott redete …

 

Heute vermache Ich dir Glücklichsein. An dem Tag, an dem du dies liest, ist das Glück dein. Und falls du dies jeden Tag liest, ist das Glück an jedem Tag dein. Wisse, Glücklichsein ist dein, und es ist das deinige. Die gesamte Ausgestaltung deines Lebens verwandelt sich gemäß deiner Gedanken. Das stimmt wirklich, was Ich sage. Du löst dein Glücklichsein aus, oder du legst dich fürs Unglücklichsein an. Unglücklichsein ist eine Anordnung. Es ist etwas, wofür du dich selber aufzustellen hast.

 

Du wirst sagen: „Aber, Gott, es gibt etwas, über das ich echt unglücklich bin. Ein Jeder wäre das.“

 

Jetzt eben in dem Augenblick gibt es jemanden, der ganz aus dem Häuschen wäre, hätte er deine Schwierigkeiten.

 

Des Argumentes wegen, lasst uns einmal sagen, dass du einen Unfall hattest und auf einem Auge blind wurdest. Was für etwas Entsetzliches widerfuhr dir da. Denke nicht, dass Ich das nicht nachvollziehe. Ich verstehe das sehr gut.

 

Was Ich dich dennoch gerne verstehen sehen möchte, ist, dass jemand, der auf beiden Augen blind ist, außer sich vor Freude wäre, ein gutes Auge zu haben. Du betrauerst einen Ausfall, und jener Mensch wäre für just das dankbar, was du beklagst.

 

Obschon du diese Geschichte verstehst, bist du nach wie vor noch am Weinen. O Geliebte, euch für das freuen, was ist. Ihr kennt all die Geschichten, all die Möglichkeiten, und nach wie vor klagt und murrt ihr. Es klingt euch wie eine Redewendung, nicht wie Wahrheit, dass in allem Gutes zu liegen komme. Selbst bei dem, was wie die schlimmste Sache aussieht, die je passieren kann – bei dem, dass ihr ein Kind verliert -, könnte jemand, der sich nach Kindern sehnte und kein Kind haben konnte, den Wunsch haben, die Jahre, die du gemeinsam mit dem Kind hattest, zusammen mit einem Kind verbracht zu haben. Jeder versteht, was man als Verlust betrachtet.

 

Was Ich eigentlich herausstelle, ist, dass in der relativen Welt, in der Welt, in der du auf Erden lebst, alles aufeinander bezogen und relativ ist. Dies ist die Mär, in der ihr lebt. Da ist Mehr, und da ist Weniger. Da ist das Beste, und da ist das Schlimmste. Da sind allerhand Töne, die auf der Flöte des Lebens gespielt werden können. Alle Extreme, und die ganzen Mittelbereiche.

 

An dem einen Ende ist das Glück, und am anderen Ende das Unglücklichsein. Die Welt ist wandelbar. Sie wechselt von einer Minute zur anderen, die Welt ändert sich. Die Wahrnehmung ist schlechterdings nicht Wahrheit. Sie ist eine Täuschung. Mit Sicherheit variiert eure Wahrnehmung von Zeit zu Zeit. So ziemlich die meiste Zeit oder die ganze Zeit hängt alles, was du kennst, oder bei dem du denkst, du kennest es, von deiner Wahrnehmung ab. Falls es nicht mit der Beschränktheit von Wahrnehmung in Zusammenhang stünde, wärst du schlicht und einfach glücklich. Du könntest dem Leben huldvoll, für es dankbar sein, einerlei, in welcher Form es hereintritt.

 

Hier nun eine mögliche Hilfestellung für dich. Anstelle dessen, dafür dass du glücklich bist, das, wie das Leben auszusehen habe, normierend vorzuschreiben, sage zu dir selber, du befändest dich auf einem Abenteuer. Du bist der Held einer Abenteuergeschichte. In dieser Geschichte gehört dein Leben nicht vorgeplant. Dein Leben soll schier das sein, was es ist. Demzufolge bist du momentan der Protagonist in einer frischen Story.

 

Sofern du, der Held, auf einem Auge oder auf beiden Augen blind wirst, bist du ein Held, dem es eben mal unterkommt, dass er ein Augenlicht verliert oder auf beiden Augen blind wird. Als der Held dieser Abenteuergeschichte schmollst du nicht einmal einen Augenblick lang im Bett. Nicht einen einzigen Moment lang. Ohne Augenlicht, da bist du nicht imstande, ein verwegener Kerl zu sein, jedoch kannst du eine heldenhafte Hauptfigur sein. Du kannst es – mitmachen und kein Spielverderber sein. Du büßt dein Augenlicht ein, und du gewinnst eine neue Perspektive auf das Leben hinzu. Es ist nicht das Abenteuer, welches du dir hättest ausgesucht haben können, gleichwohl ist es allemal das Abenteuer, in dem du dich befindest. Du hast einen neuen Part zu spielen, eine neue Rolle, bei der du den richtigen Dreh herausbekommst. Nichts verwehrt deine Heldenhaftigkeit, einerlei was für eine Verkleidung du umhast.

Übersetzt von: Theophil

 

Original-Seite : http://heavenletters.org/happiness-without-boundaries-of-perception.html

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