HEAVENLETTER # 4911 – 6.5.2014 Where Were You When the Floors Needed to Be Swept? WO WARST DU, ALS ES DIE FUSSBÖDEN NÖTIG HATTEN, GEFEGT ZU WERDEN?

falls1

 

Gott redete …

 

Ich bitte nicht um Entschuldigung für das Leben auf der Erde. Ich zeugte eine schöne Schöpfung, und ihr lebt in ihr. Es ist gleichsam, als wäre Ich ein Gutsherr und versähe dich mit einem schönen Fleck, wo du leben kannst. Während du dort lebst, demolierst du ihn irgendwie. Du lässt ihn sausen. Du lässt die Dinge herumliegen. Du bemerkst nicht einmal, was du gerade tust oder nicht tust. Du nimmst den schönen Fleck Erde für selbstverständlich, und dann, sobald er dir nicht mehr gefällt, motzt du über ihn und über den Hausherrn.

 

Wo, Geliebte, Geliebter, warst du, als die Böden gekehrt gehörten? Wo warst du, als du auf Blumen getreten bist? Nun, beklagst du dich über das Nichtvorhandensein von Blumen? Ist auf Fehlerhaftes hinweisen dein Behuf?

 

Weil du Verdauungsschwierigkeiten hast, würdest du dich da bei dem Küchenchef beschweren, dass dir seine gekochte Mahlzeit Verdauungsprobleme bescherte? Möglicherweise würdest du das nicht tun, freilich, du könntest dich bei einem Freund über das unverdauliche Essen in dem guten Restaurant beklagen. Und dein Freund würde mit dem Kopf nicken und sagen: „Ja, ist das nicht entsetzlich.“ Und dann fühlt ihr zwei euch über den Dingen stehend.

 

Und doch, du beklagst dich bei Mir über die Welt, in der du lebst, von Mir dem Anschein nach getrennt. Dir wird gar die Vorstellung lieb sein, Ich sei, deiner Wahrnehmung gemäß, weit, weit weg, so ziemlich anonym irgendwo hoch im Himmel. Du bist verwegen in den Belangen, was du zum Ausdruck zu bringen hast, solange Ich weit weg bin. Ich bezweifle, dass du zu Mir her kommen und deine Beschwerden aufzählen oder Mich persönlich um Erklärungen bitten würdest, während du tobst und rast.

 

In der Zwischenzeit werden Etliche etwa Müll herumliegen lassen und sich bei Mir darüber beschweren.

 

Dies soll nicht besagen, dass es Mir an Verständnis dafür mangelt, was dich plagt. Gleichwohl möchte Ich dir antragen, aus deinem Schaukelstuhl aufzustehen und dir in deinem Haus ein Zimmer hübsch zu machen, oder eine Blume zu pflanzen, oder eine Veranda zu wischen. Sage nie, es gebe nichts, was du tun könnest. Es gibt etwas, was du momentan tun kannst. Ich rede nicht von einem Tumult, Geliebte. Ich spreche über dein Aufstehen und über etwas auf Hochglanz bringen. Wörtlich und bildlich – beseitigt Hemmnisse, und was wird es alsbald für euch zum Beklagen geben?

 

Was immer ihr tut oder nicht tut, seid kein alter Besserwisser, so, als gäbe es ein Du und ein Ich auf zwei gegenüberliegenden Seiten.

 

Eure Hinsicht wird wohl dergestalt sein, dass ihr die Welt nicht auf ihrer Achse herumdrehen könnt, ihr könnt euch wiewohl erheben und Beschwerden hinter euch lassen. Dies stellt einen guten Startpunkt dar. Und danach, wenn ihr etwas erblickt, was eurer Aufwartung bedarf, könnt ihr euch darum kümmern, ohne daraus eine große Szene zu machen. Sofern unterm Bett Staubflocken liegen, schafft sie weg.

 

Was könnt ihr tun, um den Garden Eden zurückzubringen? Auf Fehler zeigen wird es nicht bewerkstelligen. Was ist der Garten Eden? Es ist eine Metapher. Eine schöne Metapher. Es ist eine schöne Metapher, und eine schöne Realität. In ihr liegt Wahrheit. Gleichwie Liebe Teil eures Herzens ist, ist Eden ein Teil von euch.

 

Nun werdet ihr zweckgerichteter werden. Ihr werdet größere Schritte machen und eure Füße weniger hinterherziehen. Ihr werdet eure Schultern aufrichten, und, bei Gelegenheit, vor Freude in die Höhe springen. Es liegt keine Freude im Beschweren. Vorwürfe machen ist ein Partner von Sich-Beklagen.

 

Wenn ihr es nicht mögt, wie jemand den Tisch deckt, dann stellt dem Ganzen eine Blume bei. Gebt Wertschätzung bei. Wenn euch das Wetter nicht behagt, liebt es trotzdem. Geht in ihm aus.

      Übersetzt von: Theophil

http://heavenletters.org/where-were-you-when-the-floors-needed-to-be-swept.html