HEAVENLETTER # 4994 – 28.7.2014 Believe in God and Yourself GLAUBE AN GOTT UND AN DICH SELBST

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Gott redete …

 

Du möchtest über das Gefühl von Selbstmitleid hinwegkommen. Dich selber bemitleiden ist Sorge verspüren. Sorge kommt von einem Empfinden des Mangels oder gar des treulosen Verrats her. Etwas wurde dir weggenommen. Etwas wurde dir versagt, oder es wurde dir nie zugewendet, oder es wurde dir gestohlen. Und mithin machst du dich zum Opfer eines Diebs. Du mögest dies nicht tun. Einerlei worum es geht, du möchtest dies dir selber nicht oder nicht sonstwem antun. Dies ist es, was Bemitleiden verrichtet. Es ist eine Versehrung. Immerhin keine erquickliche Art zu denken, und keine gute Manier des Empfindens.

 

Du möchtest dich selber nicht mit der Idee durchtränken, du seist beklagenswert dran. Unabhängig von deiner Lage, unabhängig davon, wie düster dir und der Welt deine Lage zu sein scheint, es ist, als würdest du in aller Öffentlichkeit dein Geld auf das falsche Pferd verwetten. Dein Geist artet zu einem bezwungenen Meckerer aus, und du verleihst jener Nervensäge Rückhalt. Du mögest nicht herumerzählen, dass du Schluchzen beschiedst. Was Gutes verschafft dir Schniefen?

 

Falls dein Einkommen herabgesetzt wird, weswegen alsdann verkünden, du seist nicht mehr länger eine Tasse Kaffee wert. Das Geld in deiner Tasche ist nicht dein Wert. Du hast es nicht im Unverstand auszugeben, gleichwohl hast du dein Empfinden des Entbehrens nicht zu demonstrieren und dem Universum gegenüber nicht zu erklären, du seist keinen Pfennig mehr wert.

 

Wie du über dich selber redest, auf diese Weise stellst du dich nach außen dar und projizierst. Es ist, als würdest du zu dem Universum reden: „Ich bin so wenig wert. Ich bin überhaupt nicht viel wert.“ Das Universum vernimmt dies unparteiisch und reagiert darauf just dem entsprechend.

 

Selbst wenn du nur noch die letzten paar Cent in der Tasche hast, mögest du das nicht nach außen vermitteln. Du hast Ressourcen zu deiner Verfügung. Du hast Herz und Geist. Habe einen Funken Zutrauen an dich selber. Wette auf dich. Gib deinen letzten Cent weg und sieh ihn sich vervielfachen.

 

Du gibst nicht aus einer Motivation, hinzuzuerlangen, her. Dies macht dich zu jemandem, der Handel treibt, nicht zu einem Geber. Das gleiche Geben – zum einen, wenn du gibst, und zum anderen, wenn du gibst, um dein Bankkonto zu alimentieren – wird durchaus nicht das gleiche Resultat zeitigen. Gib, um zu geben, und nicht, um zu bekommen. Gib, um zu geben, und du öffnest inwendig in dir selber Tore. Du öffnest Kanäle in dir. Eine Idee wird sich einstellen. Etwas wird verwandelt. Vertrauen in dich selber wird womöglich durch dich das eine oder andere Andrängen erforderlich machen. Vertrauen in dich selber und Vertrauen in Mich sind zwei Dinge, die du dir wünschst, und sie sind zwei Seiten derselben Medaille.

 

Du kannst im Voraus wissen, dass Ich auf dich wette. Lebe als ein Held, und nicht als ein Opfer. Sei ein helles Licht auf Erden und erhelle Andere.

 

Wenn du entmutigt bist, hast du das der Welt nicht zu erzählen, denn, wie dich die Welt im Blick hat, überträgt überdies seinen Abdruck auf dir.

 

Stelle dir all das Kreuz und Quer der Gedanken und der Energie vor, welches fortwährend zugange ist. Stelle dir den ganzen Verkehr vor. Lenke den Verkehr, so, wie du ihn gerne verlaufen sehen möchtest. Sage Ja zu dir selber. Wenn du an der Ampel grün sehen möchtest, dann teile ein grünes Licht aus.

 

Du vermagst dein Leben und vermagst deine Wertigkeit auf einem Segment deines Lebens nicht einigermaßen weidlich zu beurteilen. Du trägst dein Leben bei dir. Natürlich, ohne jeden Zweifel, verbleibe auf der sonnigen Seite des Lebens. Warum solltest du je auf der schattigen Seite bleiben mögen. Sofern du dir denn die schattige Seite aussuchst, wieso sie dann herumerzählen mögen? Weswegen solltest du dich zu der Beachtung dessen herbeirufen mögen, was dir nicht förderlich ist? Warum solltest du anzeigen mögen: „Schau, sieh mich an. Sieh, wie unterdrückt ich bin. Das Elend ist an meine Fersen geheftet.“ Und dann wischst du dir eine Träne ab, um dein Befinden zu veranschaulichen.

 

Nicht mehr, Geliebte. Sendet andersgeartete Signale aus. Sie werden desgleichen vernommen und zurückgefedert werden. Steht aufrecht, und ihr werdet hochgewachsen dastehen.

 

 

Übersetzt von: Theophil

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