HEAVENLETTER # 5000 – 3.8.2014 The Distance to the Planet Mars DIE ENTFERNUNG ZUM PLANETEN MARS

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Gott redete …

 

Du kannst dir ohne Weiteres gewahr sein, dass du über die Entfernung zum Planeten Mars Bescheid weißt, dass dies indes nicht bedeutet, du wissest, wie dorthin zu gelangen ist. Bescheid wissen und darauf fußend handeln – können nachgerade nicht das gleiche sein. Du weißt, dass es recht ist, dein Kind stets zu lieben. Es ist gut, deine Mutter und deinen Vater zu ehren. Ich hoffe, du weißt, es ist förderlicher, positive Gedanken zu haben denn negative. Du weißt ums frühe Zubettgehen und ums frühe Aufstehen. Du weißt all dies und du weißt um so viel mehr, dennoch bedeutet das nicht, dass du diese Auffassungen einhältst, genauso wenig, dass du imstande bist, sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu leben.

 

Geliebte, einerlei wie ihr Menschenseinswesen begreift und einerlei wie gerne ihr nicht-bewertend sein möchtet, ihr werdet durchaus Andere auf der Grundlage dessen beurteilen, was ihr in der Theorie erkennt, und, dem gemäß ihr womöglich lebt oder womöglich nicht lebt.

 

Oh, ein Mörder. Ihr wendet euch weg, so, als handle es sich um eine anderweitige Spezies denn ihr. Ihr beurteilt und verdammt. Anstatt zu bewerten, Geliebte, dankt Gott, dass ihr nicht der Mensch vor euch, den ihr soeben richtet, seid. Derjenige, der einen Mord begeht, traf eine Ermessensentscheidung, so, wie ihr es tut.

 

Selbst dann, wenn du über verbriefte Einsichten verfügst, welche du nicht vollauf herzeigst, wirst du etwa nach wie vor erwarten, dass Andere sich an sie halten. Wasche dir die Hände, bevor du isst. Iss nicht zu viel. Verschwende nichts. Hinterlasse keinen Müll. Du kannst an diese Bewandtnisse ganz ernsthaft glauben, doch bedeutet dies nicht, dass du darin notwendigerweise gut bist.

 

Es wäre reizend, wenn du nicht begehrlich wärest, dann und wann freilich, ja, da bist du – – auf etwas versessen. Es gibt Gemahnungen, an die du aus vollem Herzen glaubst, und dennoch befolgst du sie nicht. Du hast dabei nicht das Gefühl, du habest im Moment eine Wahl. Du wolltest, du könntest eine Wahl haben. Es gibt etwa etliche vorbestimmte Regeln, die du beherzigst, da dein Leben dich, aus dem einen oder anderen Grund, in jenes Muster versetzt hat, und nicht, weil Ich dir das anempfahl. Weil du sie beherzigst, bedeutet nicht, dass du an die Zehn Gebote als Meine Heilige Anordnung glaubst. Etliche Regeln schreibst du dem allgemeinen Menschenverstand zu. Etliche schreibst du abgelegenen Idealen zu. Du glaubst an lautere Treue, dennoch bedeutet das nicht notwendigerweise, dass du dementsprechend lebst.

 

Ich glaube an Ehrfurcht vor dem Leben. Ich glaube an nachsichtiges Verschonen und Gewogenheit. Ich trachte nach Frieden und glücklichen Gedanken, allerdings, wird ein Gott, Der dir Freien Willen zuwendet, dich alsbald verurteilen und verdammen dafür, dass du eine Wahl triffst, die du Meinem Wunsch nach nicht hättest treffen sollen? Du, du selber, kannst gar den Wunsch haben, dich nicht so entschieden zu haben. Bringe Ich auf der einen Hand zum Ausdruck „Folge Meinem Willen“, und kehre Ich Mich andererseits von euch ab ob des Freien Willens, den Ich euch gegeben habe? Sollte Ich euch denn gerne Fallen stellen mögen?

 

In den Gefilden, in denen Ich BIN, existieren die Konzepte von gut und schlecht nicht. Reich und arm existieren nicht. Innen bei Mir existiert. Jeder ist inwendig in Meinem Königreich. Das Königreich Gottes ist inwendig in jedermann. Ich bin mit und in einem jeden. Niemand ist außerhalb Meines Wohlwollens.

 

Wir können sagen, dass Ich euch in die Welt hinaussandte, damit ihr euer Glück macht. Natürlich hätte Ich es ungemein gerne, dass ihr jedermann liebt und dementsprechend wirkt. Natürlich hätte Ich es gerne, dass ihr Alle teilhaben lasst, und dass ihr Alle teilhaftig sein lasst. Zugleich esst ihr etwa bei einem Gelage alle Gebäck-Plätzchen auf. Versuchung existiert natürlich. Hingegen ist gegenüber Versuchung empfänglich sein oder ist – dem gemäß wie ihr dies wahrnehmt – über ihr stehen nicht der Zweck eures Lebens. Als gut oder als schlecht gesehen werden ist nicht euer Zweck.

 

Ich lasse alles zu Meinem Herzen herein. Jenseits deines Fehlbenehmens, jenseits deiner Vorgehensweisen, jenseits dessen, was du glaubst oder nicht für wahr hältst, du gehörst Mir an. Ich vertreibe niemanden. Dessen unbenommen, wie ihr euch in der einen oder anderen Lebzeit aufführt, euer Auftreten ist nicht die Fabrikation, die euch herstellt. Euer Leben verläuft auf einer kurvenreichen Straße, und manchmal macht ihr das, was man als verkehrte Wendung bezeichnen mag, gleichwohl, Geliebte, ihr werdet immer dorthin zurückgelangen, wo euer Ausgangspunkt war.

 

Je mehr ihr Meine Liebe für euch gewahrt, desto entspannter seid ihr, desto lichter eure Augen, und umso weniger wahrscheinlich ist es, dass ihr in Kämpfe verwickelt seid, umso weniger verwickelt seid ihr in allerhand Gefechte, in inwendige wie auch äußere.

 

Übersetzt von: Theophil

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